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Sensei ni rei

Das mehr als 30 Jahre alte Karate Dojo in Steinbach Ostertal wollte wieder eine Homepage. Gefunden werden in den Weiten des Webs. Nur Facebook und ein Influencer Dasein auf Instagram reichen für einen Verein nicht aus. Ich will Karate lernen und dann soll das beste Dojo im Umkreis von 10km angezeigt werden. Das ist heutzutage normal. Wer ließt noch die Stadtzeitung oder fragt beim Volleyballverein nach?

Um es kurz zu machen. Ein wunderschönes Projekt, da der Verein auch Flüchtlinge unterstützt und für jeden eine familiäre Anlaufstelle bietet. Der Sport zählt! Karate soll im Mittelpunkt stehen, nicht ich, nicht du, nur alle gemeinsam. Mit diesen Infos und einem 30 Jahre alten Logo bewaffnet machte ich mich ans Werk.

Logo beibehalten, erneuern ohne es zu entmachten. Die Farben der Hallenmarkierungen, den Spirit von blau, rot, weiß und schwarz. Klasse. Dazu eine Portion Japan und Schaumstoffmatte die nach Arbeit riecht. Es hat riesig Spaß gemacht. Heraus gekommen ist eine Seite die auf allen Formaten was her macht. Den Verein ins richtige Licht rückt und die Matte spürbar macht. www.shotokan-karatedojo-steinbach.de

Hosting, CSS und all das Zeug waren auch dabei. Ist aber so langweilig wie es klingt. Es sieht geil aus und funktioniert. Danke für das Vertrauen. Ich hoffe viele neue Mitglieder finden den Weg zu euch!

 

Von Kühen und Farben

Gerade Linien, übersichtliche Strukturen. schnelle Bilder und sinnvolle Linkanordnung – gääähn! 
Das riecht nach immer gleichen Farbmustern und ist für einen Designer nicht gerade das gelbe vom Ei. Ich lebe mich gerne aus, kreiere irgendwas und koppele dabei zufällige Farben mit etwas Brauchbarem. Natürlich nur für meinen Lieblingskunden von morgen.

Manchmal ist es einfach Trash, manchmal lustig und dann wieder inspirierend. Fakt ist – es soll Spaß machen und wer weiß? Was heute noch Trash ist, kann morgen ein wertvolles NFT werden.

Ich hätte fast zitiert, aber das machen unseriöse Marketingmenschen dauernd. Da wollen wir nicht dazugehören. 

Webdesign der Zukunft

Webdesign ist seit 25 Jahren die Kunst, sich im World Wide Web zu präsentieren. So war es auch noch Anfang der 2000er ein Alleinstellungsmerkmal, wenn man fähig war, eine funktionierende und informative Website zu erstellen. Kenntnisse im Hosting, HTML und die Fähigkeiten eine Datenbank im Hintergrund zu managen waren unverzichtbar.
Das hat sich mittlerweile gravierend geändert. So ist es heutzutage eine 20min Drag & Drop Angelegenheit, um eine halbwegs professionelle Webpräsenz online zu stellen. Die Kunst liegt darin abmahnsicher und DSGVO-konforme Kontaktformulare anzulegen. Zwar funktioniert dieses Angebot sehr gut und ist für so manch einen kleinen Unternehmer*in ausreichend, doch ich sage genau jetzt! – sollte man sich abheben. Und zwar mit Design, mit Image und Perfektionsanspruch. Farbenverständnis, den Sinn für das Kunstvolle oder den Charakter des Produkts oder der Unternehmung zur Geltung bringen. Um nur einige Bausteine erfolgreicher digitaler Positionierung anzuteasern.

Wie viele Seiten sehen wir täglich, die uns sofort wieder flüchten lassen. Unpersönliche Tabellen und Bilder die einem die Nackenhaare aufstellen lassen. Ich sage es ungern, aber vielen Webentwickler*innen fehlt dann doch der Sinn für Ästhetik. Vielleicht ist Design Geschmackssache, aber ein modernen Webdesigner sollte sich als Designer im Web sehen und nicht als <table> Coder, der einfach nur schaut dass es auf allen Browsern funktioniert.

Ich habe mir zum Ziel gemacht genau hier anzusetzen und diesen echten Mehrwert meiner Kreativität für meine Partner herauszuholen. Den Charakter und ihrer Produkte zu beleuchten. Stilvolle und eindrucksvolle Bilder mit mutiger Farbauswahl.  Zusammen mit meinen Kunden zu experimentieren und aus der Masse herauszustechen. Das macht für mich den Teilbereich von Webdesign aus. Alles andere bekommt man für 9,99 im Monat bei den typischen Editor Anbietern.